Here we bring you German poems and jokes, written by the owner and friends (and sometimes jokes). You can suggest a poem or song, and we may post it here.


Laughing at Zum Schneider
(click on image to open new window):

Sinnsprüche des Monats:


~ Saying of the Month March 2006 ~

Im Märzen der Bauer
(German Folk Song) Melody here

Im Märzen der Bauer
Die Rößlein einspannt,
Er setzt seine Felder
Und Wiesen in Stand.
Er pflüget den Boden,
Er egget und sät
Und rührt seine Hände
Früh morgens und spät.

Die Bäu'rin, die Mägde,
Sie dürfen nicht ruh'n,
Sie haben in Haus
Und Garten zu tun.
Sie graben und rechen
Und singen ein Lied,
Sie freu'n sich, wenn alles
Schön grünet und blüht.

So geht unter Arbeit
Das Frühjahr vorbei,
Da erntet der Bauer
Das duftende Heu.
Er mäht das Getreide,
Dann drischt er es aus,
Im Winter da gibt es
Manch fröhlichen Schmaus.

~ January 2006 ~

Georg Heym

Der Winter

Der Sturm heult immer laut in den Kaminen,
Und jede Nacht ist blutigrot und dunkel,
Die Häuser recken sich mit leeren Mienen.

Nun wohnen wir in rings umbauter Enge
Im kargen Licht und Dunkel unsrer Gruben,
Wie Seiler zerrend an der Tage Länge.

Die Tage zwängen sich in niedre Stuben,
Wo heisres Feuer krächzt in großen Öfen.
Wir stehen an den ausgefrornen Scheiben
Und starren schräge nach den leeren Höfen.

(meint das Lienchen: Zeit, zum Schneider zu gehen,
Glühwein trinken!)

December 2005

Bier her, Bier her, oder ich fall' um.
Unbekannter Student, um 1200

November 2005

Morgen koennen wir nicht mehr, darum lasst uns heute leben. Friedrich Schiller (1759-1805)

October 2005

Stirbt der Bauer im Oktober, braucht er im Winter kein' Pullover.

September 2005

Ein Kölner, ein Dortmunder und ein Düsseldorfer gehen in eine Kneipe.
Sagt der Dortmunder zum Kellner: "Ich nehme ein DAB."
Sagt der Düsseldorfer: "Ich nehme ein Alt."
Sagt der Kölner: "Ich nehme eine Cola."
Die anderen beiden sind entsetzt:
"Warum trinkst du denn Cola?"
Der Kölner: "Na, wenn ihr kein Bier trinkt, trinke ich auch keins."

August 2005

Ich trinke wenig, aber oft und dann viel.*

*I don't drink much, but often and then a lot.

July 2005

Kein Alkohol ist auch keine Loesung*
Die Toten Hosen, German Rock/Punk band

*No Alcohol is also not a solution

June 2005

Müde bin ich, will zur Ruh
haute mir die Birne zu
und verlasse, einfach so
deshalb jetzt* schon mein Büro

*14.49 Uhr

Stefan Gaertner, Titanic-Magazin

May 2005
Der Bock ist ein Tier,
welches auch als Bier getrunken werden kann.

Translation: The "Bock" is an animal
that can be devoured as beer as well.
Wilhelm Busch (1832 - 1908)

April 2005
Der Schneider und die Geiß,
die machten eine Reis.
Der Schneider wollte reiten,
die Geiß, die wollt's nicht leiden,
die Geiß nimmt einen Seitensprung
und wirft den Schneider im Kuhdreck rum

Handwerkerspott (Oberschwaben, 1408)

Maerz 2005:
Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedesmal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen in der Meinung, sie paßten auch heute noch.
George Bernard Shaw, 1856-1950

Februar 2005:
Wenn mir das Bürschchen anfängt, Allotria zu treiben,
wie sein in Gott ruhender Papa,
fliegt's hinaus und kann meinethalben Schneider werden!
Aus "Der Schneider von Ulm"

Januar 2005:
Alles mit Maßen sagte der Schneider
und schlug seine Frau mit der Elle tot
Alter deutscher Sinnspruch

Dezember 2004:
Hab' ich Schneider im Schneider, dann bin ich aus dem Schneider!
Till B.

Aktueller Spruch auf der Homepage


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Zum Schneider New Year's Eve
Silvester bei Sylvester
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First time since Zum Schneider was found
I'll join you beautiful New York crowd
to slide into the great new year
without any shame or fear

Digging into cheese and bread
fortune told by water and lead
bubbles through the bloodstream run
this sounds like a lot of fun

 

Invitation poem for Advent singing 2003

The singing of the carrols
On top of all the barrels
Is what we do at Christmas time
Enhanced with Stollen and Gluehwein

Come to Zum Schneider, girls and boys
Support us with your pretty voice
We can clean your pipes with Schaum
So you can sing 'O Tannenbaum'

Hoechstfeierlich
Sylvester Schneider


German Dialect Christmas lyric

Please check out this very funny collection of Bavarian and other German dialect Christmas / Advent lyric.
Weihnachtsstadt


Zum Schneider Song
"Ich führ´ Dich ins Schneiderland"
© Alexa

Melody: Nena's "Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann"
play midi song (melody starts at 2 min 55 sec!)

Peformed by the waitress team of Zum Schneider at the 3rd Anniversary party, August 19th, 2003

 

Egal zu welcher Zeit
Richtung Gemütlichkeit
strömen Menschen in das Licht
genau wie Du und ich

Irgendwie fängt irgendwann
die ganz grosse Party an
Ich warte nicht mehr lang!

Hefe wird aus Durst gemacht
denk nicht lange nach
wir trinken was das Zeug hält
bis die Leber schreit und lacht

Ref:
Gib mir die Hand,
ich führ´ Dich ins Schneiderland
irgendwie, irgendwo, irgendwann
Zwei Würstchen hier
und dazu noch zwei Mass Bier
irgendwie, irgendwo, irgendwann

Es ist drei Jahre her
Sylvester - der will mehr
und nun bist Du zurück
wir wünschen Dir viel Glück

Irgendwie fing irgendwann
Dein grosser Traum hier an
Jetzt ist Dir nicht mehr bang!

Business wird aus Mut gemacht
denk nicht lange nach
Du fährst auf Feuerrädern
Richtung Zukunft durch die Nacht!

Ref:
Gib mir die Hand...


May 1, 2003

Der Frühling

Die Sonne kehrt zu neuen Freuden wieder,
Der Tag erscheint mit Strahlen, wie die Blüte,
Die Zierde der Natur erscheint sich dem Gemüte,
Als wie entstanden sind Gesang und Lieder.

Die neue Welt ist aus der Tale Grunde,
Und heiter ist des Frühlings Morgenstunde,
Aus Höhen glänzt der Tag, des Abends Leben
Ist der Betrachtung auch des innern Sinns gegeben.

Friedrich Hölderlin, deutscher Dichter 1770-1843

 

Nov. 27, 2002

The new logo for the Fussball World Cup 2006 in Germany :)

© Carsten Kopke

July 17, 2002

"Gibt es wirklich nur einen Rudi Völler?"

(Sand O. Kahn aus Yokohama)

Fabian Jansen aus Stuttgart meint nein: »Also die Suche nach «Völler» auf www.teleauskunft.de ergibt einen Rudi, sieben Rudolphs und vier R.s. Wie viele sich davon als Rudi abkürzen weiß ich nicht.« mehr...


Our official WORLD CUP joke

(thanks to Allan Jay for sending it to us):

A man had great tickets for the World Cup final.

As he sits down, another man comes down and asks if anyone is sitting in the seat next to him.

"No," he says. "The seat is empty."

"This is incredible!" said the man. "Who in their right mind would have a seat like this for the world cup final, the biggest sporting event in the world, and not use it?"

He says, "Well, actually, the seat belongs to me. My wife was supposed to come with me, but she passed away. This is the first world Cup Final we haven't been to together since we got married."

"Oh ... I'm sorry to hear that. That's terrible. But couldn't you find someone else - a friend or relative, or even a neighbor to take the seat?"

The man shakes his head... "No. They're all at the funeral."

 

 

June 2 , 2002 (old poems)

Redensart / Saying

Morgenstund hat Gold im Mund

German
Morgenstund hat Gold im Mund.
English The early bird catches the worm.
French Premier levé, premier servi.
Italian Il mattino ha l’oro in bocca.
Spanish A quien madruga, Dios le ayuda.

 

Old poems

May 26, 2002 Was es ist Erich Fried

May 19, 2002

Ruf zum Sport

Joachim Ringelnatz

Mau 12, 2002 Augen in der Großstadt Kurt Tucholsky
May 5, 2002 Ballade vom Entsagenden Thomas Gsella
April 28, 2002 Nix wia Sprüch Heini Almstätter

April 14, 2002

wanderung

Ernst Jandl

April 6, 2002

Heimweh

Joseph von Eichendorff

March 31, 2002

Er ist's

Eduard Mörike

   

More: http://gutenberg.spiegel.de

http://ingeb.org

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Erich Fried

Was es ist

Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinning
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe

What it is

It is nonsense
says reason
It is what it is
says love

It is misfortune
says calculation
It is nothing but pain
says fear
It is hopeless
says insight
It is what it is
says love

It is ridiculous
says pride
It is careless
says caution
It is impossible
says experience
It is what it is
says love

Translation by M. Kaldenbach

 


Joachim Ringelnatz

Ruf zum Sport

Auf ihr steifen und verdorrten
Leute aus Büros,
Reißt euch mal zum Wintersporten
Von den Öfen los.
Bleiches Volk an Wirtshaustischen,
Stellt die Gläser fort.
Widme dich dem freien, frischen,
Frohen Wintersport.

Denn er führt ins lodenfreie
Gletscherfexlertum
Und bedeckt uns nach der Reihe
All mit Schnee und Ruhm.

Doch nicht nur der Sport im Winter,
Jeder Sport ist plus,
Und mit etwas Geist dahinter
Wird er zum Genuß.

Sport macht Schwache selbstbewußter,
Dicke dünn, und macht
Dünne hinterher robuster,
Gleichsam über Nacht.

Sport stärkt Arme, Rumpf und Beine,
Kürzt die öde Zeit,
Und er schützt uns durch Vereine
Vor der Einsamkeit,

Nimmt den Lungen die verbrauchte
Luft, gibt Appetit;
Was uns wieder ins verrauchte
Treue Wirtshaus zieht.

Wo man dann die sporttrainierten
Muskeln trotzig hebt
Und fortan in illustrierten
Blättern weiterlebt.


 

Kurt Tucholsky, 1930, (1890 - 1935)

Augen in der Großstadt

Wenn du zur Arbeit gehst
am frühen Morgen,
wenn du am Bahnhof stehst
mit deinen Sorgen:
da zeigt die Stadt
dir asphaltglatt
im Menschentrichter
Millionen Gesichter:
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
die Braue, Pupillen, die Lider -
Was war das? vielleicht dein Lebensglück...
vorbei, verweht, nie wieder.
Du gehst dein Leben lang
auf tausend Straßen;
du siehst auf deinem Gang, die
dich vergaßen.
Ein Auge winkt,
die Seele klingt;
du hast's gefunden,
nur für Sekunden...
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
die Braue, Pupillen, die Lider -
Was war das? Kein Mensch dreht die Zeit zurück...
Vorbei, verweht, nie wieder.

Du mußt auf deinem Gang
durch Städte wandern;
siehst einen Pulsschlag lang
den fremden Andern.
Es kann ein Feind sein,
es kann ein Freund sein,
es kann im Kampfe dein
Genosse sein.
Er sieht hinüber
und zieht vorüber ...
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
die Braue, Pupillen, die Lider -
Was war das?
Von der großen Menschheit ein Stück!
Vorbei, verweht, nie wieder.


Thomas Gsella

Ballade vom Entsagenden

Seit gestern meid‘ ich Alkohol -
und singe heut‘ schon Lieder!
Trala, ich fühl mich herrlich wohl,
und meine Birne: herrlich hohl!
Mich dünkt, ich trinke wieder!!

 

courtesy of "Titanic - das endgültige Satiremagazin"


NIX WIA SPRÜCH

(nach einem Volksreim)

Heini Almstätter

An Lucki dadrucki
an Michi dastichi
an Kare dafahre
an Hanse dafranse
an Katsche dadatsche

D' Franzi datanzi
d' Vicki dazwicki
d' Heidi daschneidi
d' Resi dastäßi
d' Luci dawuzi

An Girgi vabiagi
an Fritzi vaspritzi
an Bene vabrene
an Flori vaschmori
an Fuzzi vaputzi

D' Zenzi vatrenzi
d' Otti vasotti
d' Guggi vaschlucki
d' Mausi vaschmausi
d' Inge vaschlinge

Nur d' Moni vaschoni
de überlaß i an Toni

Schließle ko ma ja ned
olles selba macha!

Live performance at Zum Schneider on April 27, 2002.

 


wanderung

Ernst Jandl

vom vom zum zum
vom zum zum vom
von vom zu vom
vom vom zum zum
von zum zu zum
vom zum zum vom
vom vom zum zum
und zurück


Heimweh

Joseph von Eichendorff

Wer in die Fremde will wandern,
Der muß mit der Liebsten gehn,
Es jubeln und lassen die andern
Den Fremden alleine stehn.

Was wisset ihr, dunkele Wipfel,
Von der alten, schönen Zeit?
Ach, die Heimat hinter den Gipfeln,
Wie liegt sie von hier so weit!

Am liebsten betracht ich die Sterne,
Die schienen, wie ich ging zu ihr,
Die Nachtigall hör ich so gerne,
Sie sang vor der Liebsten Tür.

Der Morgen, das ist meine Freude!
Da steig ich in stiller Stund
Auf den höchsten Berg in die Weite,
Grüß dich, Deutschland, aus Herzensgrund!


Er ist's

Eduard Mörike

Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
- Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist's!
Dich hab ich vernommen!

 

Zum Schneider Restaurant & Biergarten

107 Ave C @ 7th Street, New York, NY 10009
East Village, New York City
Tel. (212) 598-1098 - Fax (212) 598-0431
general email: Info@ZumSchneider.com

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12 German beers on tap - Bavarian specialities
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